Charité in der Bredouille
Mittwoch, 18. März 2009

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Horrormeldungen die große Löcher im Finanzplan des Charité Vorstandschefs Karl Max Einhäupl versprechen.
Zum einen die Sanierung des Bettenhochhauses an der Luisenstraße, welche nun vorraussichtlich über 200 anstatt der kalkulierten 130 Millionen Euro veranschlagen wird.
Man habe festgestellt, das die zunächst veranschlagten Kosten für das Ausmaß der nötigen Modernisierungsmaßnahmen nicht ausreichen werden. Daher hat ein Architektenbüro aus Berlin einen erneuten Kostenvoranschlag kalkuliert.
Und als wäre das nicht genug, gesellt sich auch noch ein 50 Millionen Euro Minus aus laufenden Betriebskosten auf die sowieso “Nicht-Haben-Seite” der Bilanz 2008. Auch die Kosten für die neue Vorklinik und das Forschungszentrum werden wohl 30 Millionen Euro mehr als erwartet veranschlagen.
Damit sind die Finanzreserven der Klinik nahezu aufgebraucht und schlimmstenfalls stehe die für das Jahr 2015 geplante Komplettsanierung des Berliner Charité auf der Kippe. Die Bauarbeiten für die Mega-Renovierung in Wedding, Stegliz und Buch sollten 2015 beginnen und insgesamt 521 Millionen Euro veschlingen. Hauptsächlich sollte in die Renovierung der Bausubstanz und die Anschaffung neuer medizinischer Geräte investiert werden.
Der Vorstandsvorsitzenden der Charité, Professor Karl Max Einhäupl steht nun in der Kritik und muss dem Aufsichtsrat Finanzdaten veröffentlichen um den weiteren Entscheidungsprozess zu ermöglichen.
Schlagwörter: Berlin, Charité, Karl Max Einhäupl, Klinik, Sanierung











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