Brot und Butter bringt 100 Millionen nach Berlin
Dienstag, 3. Februar 2009
Seit der Schließung vom Flughafen Tempelhof, fragt man sich was daraus nun werden soll. Da kamen Ideen wie ein „Filmhafen“ von dem Studio Babelsberg, ein Rotlichtviertel, ein Erholungspark mit grünen Wiesen oder ein spaßiger Vergnügungspark.
Lange wurde über die einzelnen Angebote diskutiert und spekuliert. Doch jetzt gibt es endlich Fakten. Projekt: „Filmhafen Tempelhof“ ist offiziell gescheitert. Wieso? Weil nun Bürgermeister Klaus Wowereit die Modemesse „Bread & Butter“ auf die Landebahn holt. Ganze 100 Millionen Euro Umsatz soll die Messe jährlich bringen und dabei gibt es sie nur zweimal im Jahr, jeweils ein Monat lang. das Geld kann Berlin sicher gut gebrauchen. Der Mietvertrag ist bereits für 10 Jahre unterschrieben worden. „Da gibt´s nichts zu überdenken“, so Wowereit.
Das bedeutet jetzt aber nicht, dass alle anderen Interessenten einpacken können, schließlich hat das Jahr mehr als 2 Monate. Zudem sind immer noch 60 000 Quadratmeter frei zur Vermietung.

commons.wikimedia.org / by Uwe Küchler
Doch für Babelsberg ist es vorbei. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) sagt: „Das Vorgehen Berlins sei unverständlich … Brandenburg habe das Projekt von Studio Babelsberg unterstützt, den Flughafen als Kulisse für Filmproduktionen zu nutzen. Es sei verständlich, wenn die Studios nun sagten, dass man so nicht mit ihnen umspringen könne“.
Weitere Vertragsabschlüsse sind für die nächsten vier Wochen angekündigt. Man wird sehen was noch für interessante Angebote kommen. Ein Weiteres ist bisher auch schon sicher, das Alliierten-Museum kann aus Zehlendorf nach Tempelhof ziehen.
Schlagwörter: Berlin, Bread & Butter, Filmhafen, Flughafen Tempelhof, Klaus Wowereit, Studio Babelsberg











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