Berliner des Jahres 2008 - Morgenpost Leserwahl
Freitag, 16. Januar 2009
Die Berliner Morgenpost stellt die 50 “Berliner des Jahres” vor. Gewählt wurde durch die Leserwahl der Zeitung. Hier nun die ersten 10 Berliner des Jahres 2008 kurz vorgestellt:
10. Sabine Werth
Sie ist die Gründerin und Vorsitzende der “Berliner Tafel”. Die Idee stammt jedoch nicht von ihr selbst, sondern sie “kopierte” das Projekt aus New York. Seit 15 Jahren versorgt sie bedürftige Berliner mit gespendeten Lebensmitteln. Immerhin beteiligen sich bereits 300 Firmen, 600 ehrenamtliche Helfer verteilen die Waren.
9. Dr. Gero Hütter
Bekannt ist er als “Aids-Held” und “Super-Forscher” durch die Medien geworden. Herrn Hütter ist auch tatsächlich meine medizinische Glanzleistung gelungen. Er befreite nämlich einen, an Krebs erkrankten Patienten, vom Aids-Virus.
8. Wilhelm von Boddien
Herr Boddien ist Geschäftsführer des Fördervereins “Berliner Stadtschloss” und kämpft seit 1992 um dessen Wiederaufbau. Wie die meisten mittlerweile wissen, wurde dem Bau zugestimmt und Boddien war natürlich sehr glücklich. Die Obergrenze für den Bau beträgt derzeit 552 millionen Euro, der Verein hat 80 Millionen Euro durch Spenden hinzu gesteuert.
7. Jenny De la Torre
Diese Frau ist bereits mehrmals in früheren Leserwahlen unter den Ersten gewesen. Auch diesmal schafft sie es, die Berliner für sich zu gewinnen. Frau Torre behandelt Obdachlose und arme Menschen ohne Krankenversicherung kostenlos. 2006 eröffnete sie ihr Gesundheitszentrum für Obdachlose in Mitte. 2007 waren 2400 Arztbesuche zu verzeichnen.
6. Britta Steffen
Ja, die olympischen Spiele in Peking (China) sind vielen von uns noch in gute und schlechten Erinnerungen erhalten geblieben. Für die deutschen Schwimmer sah es ja sehr düster aus, einzig Britta Steffen holte zwei mal Gold. Kurz vor Weihnachten wurde sie deshalb sogar zur “Sportlerin des Jahres” gewählt.
5. Mario Barth
2008 war das Jahr des gebürtigen Mariendorfers. Bereits vier mal hintereinander, wurde ihm der deutsche Comedy-Preis verliehen. Highlight war der Auftritt im Berliner Olympia Stadion vor 70000 Zuschauern. Für diese weltweit größte Comedyshow, erhielt Barth sogar einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.
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4. Bernd Siggelkow
Siggelkow ist ein häufiger Gast in deutschen Talkshows. Das christliche Kinder- und Jugendwerk für Mädchen und Jungen aus sozial benachteiligten Familien war von ihm 1995 gegründet worden. Die “Arche” deckt ihre Kosten durch Spenden. Mindestens eine Million Euro benötigt diese soziale Einrichtung, um alle Ausgaben finanzieren zu können.
3. Heinz Buschkowsky
Er ist Bürgermeister von Neukölln und aktiv in der Integrationsdebatte. Besuche in Holland und Frankreich haben seine Augen und Ohren geöffnet. Mit mehr Härte und Verbindlichkeit, will er integrationsunwillige Einwanderer ansprechen.
2. Bushido
Bushido, früher eher bekannt als “Skandalrapper”, hat sich gesellschaftsfähig gemacht und gilt mittlerweile als der erfolgreichste Rapper aus Deutschland. Er schrieb auch eine Biografie, welche ihn dann zum “Fachmann” für Jugendfragen machte. “Constantin-Film” will nun auch sein Leben verfilmen, das nennt man wohl “Erfolg”.
1. Frank Zander
Der Entertainer “Frank Zander” lädt jedes Jahr die Ärmsten der Stadt zum Festtagsschmaus ins Hotel Estrel (Neukölln) ein. Schon seit 1995 organisiert er diese Aktion für den 22. Dezember jedes Jahres. Seit einigen Jahren gibt es zusätzlich noch Livemusik. Zusätzlich werden Kleidung und Getränke als Spende verteilt. Wir sagen: “Hut ab!”.
Schlagwörter: Berliner, Berliner Morgenpost, ehrenamtlich, Spenden, Wahl











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